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Nordbier Arndt

02.09.2021 | Unser erstes eigenes Nordoel-Bier

Heizöl

Unser Azubi Arndt erzählt von der NORDBIER-Aktion und den dazugehörigen Abläufen, die er durchlebt hat: 
Ende Februar bin ich von unserem Handel ins Marketing gewechselt und habe dort ein neues Projekt zugewiesen bekommen. Es ist das bisher größte Projekt in meinem dualen Studium, in dem ich viel Verantwortung, aber auch großen Handlungsspielraum für Abwicklung und Kreativität habe.

Inspiriert von einem LukOil-Bierfass, kam die Idee auf, unseren Heizölkunden ein eigenes Nordoel-Bierfass zu schenken. Dabei bekommen Neukunden oder Bestandskunden zu einer Heizölbestellung im Angebotszeitraum ein Bierfass gratis dazu. Als Angebotszeiträume kamen uns die zwei Monate in den Sinn, an dem die Bierkonsumrate wohl mit am höchsten ist. Geplant ist die Aktion für den Mai um den „Vatertag“ sowie für den September um das Oktoberfest im Jahr 2021 und 2022. Gerade der erste Aktionszeitraum für den „Vatertag“ 2021 bot die wohl größte Herausforderung, da die Herstellung, Bedruckung und Befüllung der Bierfässer eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Um die Fässer nun zum richtigen Zeitpunkt vor „Vatertag“ zu erhalten, war ein optimaler Ablauf die Voraussetzung für eine erfolgreiche Aktion. Wir hatten ca. 2 Monate Zeit für die Umsetzung. Allein die Produktion und das Abfüllen der Fässer sollte 1 ½ Monate in Anspruch nehmen. 

Wir haben uns für die Biermarke Wittmann Urhell aus Landshut, Bayern entschieden, da dieser Hersteller in der Vergangenheit bereits erfolgreich mit einer Druckerei zusammengearbeitet hat und sich das Bier durch den mild-würzigen Geschmack perfekt für ein breiteres Spektrum eignet. Wir kamen auf die Marke Wittmann Urhell, da das oben genannte LukOil-Fass ebenfalls von Wittmann abgefüllt wird. So haben wir uns die Kontaktdaten aus dem Internet besorgt und ziemlich schnell mit den Preisverhandlungen begonnen. Ein wichtiges Kriterium war dabei, dass der Einstandspreis die 10,00 Euro Marke höchstens geringfügig überschreitet. Nach einigen Verhandlungen bezüglich des Preises und der Menge konnten wir uns dann auf ein faires Angebot einigen. So haben wir uns dafür entschieden, 3100 Fässer abzunehmen. Gegenstand der Verhandlungen war auch die Tatsache, dass die Druckerei die Fässer Wittmann in Rechnung stellt und diese an uns weiterberechnet werden, da die Brauerei Wittmann aufgrund größer Abnahmemengen bessere Konditionen im Einkauf erhält. Die Fässer, die bei noch nicht abgefüllt wurden, konnten wir bei der Brauerei einlagern. Nun war der erste wichtige Schritt getan. Im nächsten Schritt galt es sich mit der Druckerei bezüglich des Designs auseinanderzusetzen.

Zu Beginn der Designerstellung war es wichtig, dass Design mit den richtigen Maßen und gesetzlichen Vorgaben schnellstmöglich an die Druckerei zu übermitteln, sodass diese mit den Lithoarbeiten beginnen konnte. Die gesetzlichen Vorgaben sehen beispielsweise vor, dass unter anderem der Alkoholanteil, die Füllmenge und das Mindesthaltbarkeitsdatum gekennzeichnet sein müssen. Um dies zu realisieren, haben wir intern im Marketing, aber auch mit den Lieferanten täglich sehr gut kommuniziert. Wir haben von der Druckerei die Maße erhalten und aufgrund dieser einen ersten Entwurf erstellt und diskutiert.  Nach gut einer Woche konnte wir der Druckerei dann das fertige Design übermitteln. Diese ließ uns dann wenig später ein Andruck zukommen, an dem wir noch Kleinigkeiten verändert haben, sodass wir dann nach gemeinsamer Beratung mit der Geschäftsführung eine Druckfreigabe erteilen konnten. Ein wichtiger Punkt dabei war, dass das Blau auf dem Fass nicht ganz den Farben unserer Corporate Identity entsprach, da dieses durch den Metalliceffekt leicht dunkler war. Da dieses aber nur geringfügig anders war und ein gewisser Zeitdruck bestand, entschieden wir uns die Druckfreigabe dennoch zu erteilen. Nun lag die weitere Bearbeitung nicht mehr in unserer Hand. Wir waren somit auf unsere Lieferanten angewiesen.

Nebenbei haben wir zusätzlich unser Design rechtlich von unserem Anwalt prüfen lassen und es als Bild- und Wortmarke beim deutschen Marken- und Patentamt schützen lassen. Dabei war es wichtig, dass wir den Herstellungsort des Bieres auf der Vorderseite des Fasses kennzeichnen, da wir mit dem Schriftzug „Echt Nordbier“ werben, obwohl das Bier in Süddeutschland hergestellt wird. Dies könnte als Irreführung gewertet werden und rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen lassen. So musste sich z.B. die Warsteiner Brauerei einem langwierigen Prozess stellen, da sie ihr Bier in der nur 40 Kilometer entfernten „Paderborner Brauerei“ gebraut haben, aber es als „Warsteiner“ bezeichnet haben. Diesem Problem sind wir mit einem entsprechenden Schriftzug auf dem Design aus dem Weg gegangen.

Die Arbeit war nun aber noch nicht getan. Es lag noch einiges vor uns. Es ging jetzt darum eine Spedition zu beauftragen und die Verteilung auf die Standorte zu ermitteln sowie die Standorte hinsichtlich der Liefermenge bzw. des Lieferdatums zu informieren. Nach dem wir bei verschiedenen Speditionen angefragt haben, haben wir uns für Garbe Transport entschieden, da diese neben guten Preisen auch über sehr gute Kundenrezensionen verfügte, welches sich im Nachhinein auch bestätigte. Die Anlieferung war zu Beginn der 18. KW geplant und wurde auch zu diesem Zeitpunkt ausgeführt. Wir haben also sehr effektiv in diesem knappen Zeitfenster gearbeitet und gut miteinander kommuniziert. 

Nebenbei galt es aber auch eine Vertriebsstrategie zu ermitteln und die dich richtigen Werbekanäle zu finden. So haben wir auf unserem Instagram-Account dafür geworben, Anzeigen in verschiedenen Zeitungen geschaltet sowie Plakate und Flyer bestellt und diese samt den Fässern auf den Tankstellen, die in den Geschäftsgebieten unserer Standorte liegen, zu verteilen.  So haben ca. 25 Tankstellen Werbematerialien erhalten.

Nachdem all diese Maßnahmen getroffen wurden, ging die Aktion los. Die Außenstellen waren informiert und bestens ausgestattet. Die Aktion wurde sogar bis zum 30.06.2021 verlängert, weil sie so gut ankam. Ohne diese gute Zusammenarbeit wäre dies nicht möglich gewesen. Ich bin sehr dankbar, dass mir die Möglichkeit gegeben wurde, mit diesem Marketing-Team zusammen gearbeitet zu haben und dieses maß an Verantwortung haben zu dürfen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich über jede Gelegenheit wieder mit dem Team zusammenzuarbeiten.

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